Frühjahrskonzert am 26.05.2018 in der Friedberger Stadthalle „I have a dream“…

…mit diesen Worten schrieb Martin Luther King Jr. Geschichte. Am 28. August 1963 hält er seine berühmte gewordene Rede zur Bürgerrechtsbewegung. Freiheit und Gleichheit, Unabhängig von Hautfarbe, Ethnie oder Herkunft, Themen die auch heute, genau 50 Jahre nach seiner Ermordung am 04. April 1968, nichts an ihrer Brisanz verloren haben.

Das Frühjahrskonzert der Stadtkapelle Friedberg greift diese Thematik auf und möchte unter dem gleichnamigen Konzerttitel „I have a dream“ auf die nach wie vor aktuellen Missstände hinweisen. Das Konzertprogramm setzt sich aus Kompositionen amerikanischer Komponisten zusammen, die sich in ihren Werken programmatisch mit der Bürgerrechtsbewegung beschäftigen oder selbst durch ihr künstlerisches Schaffen musikalische Brücken geschlagen haben.

Im Mittelpunkt des Konzertes steht die Komposition „A Movement for Rosa“ des Komponisten Mark Camphouse. Das dreisätzige Werk setzt sich mit drei Etappen im Leben der amerikanischen Bürgerrechtlerin Rosa Louise Parks auseinander. Parks wurde im Dezember 1955 in Montgomery, Alabama verhaftet, weil sie sich geweigert hatte, ihren Sitzplatz im Bus für einen weißen Fahrgast zu räumen. Dieser stille Protest gilt seither als Auslöser für die Bürgerrechtsbewegung in Amerika. Dieses Werk wird in die geschichtliche Entwicklung Amerikas gestellt. So beginnt das Konzert mit den Gesängen schwarzer Sklavenarbeiter, zusammengefasst in der Komposition „Harlem Shadows“. George Gershwins weltbekannt Oper „Porgy and Bess“ geht im Anschluss weiter auf das Leben von Afroamerikanern in sogenannten Schwarzensiedlungen ein und bereitet damit das Hauptwerk „A Movement for Rosa“ vor. Die Musik schlug besonders in Amerika schon immer Brücken und setzte sich über die politischen Gesetze der Rassentrennung hinweg.

Im zweiten Konzertteil zeigen swingende Rhythmen und bekannte Melodien von Glenn Miller und Elvis Presley, dass Musik keinen politischen Regeln oder einer Zuordnung nach Hautfarbe folgt. Presleys Produzent Sam Phillips sagte einst, Elvis sei der weißeste Musiker, der mit „so viel Gefühl schwarze Musik“ mache. Musik überwindet alle Grenzen.

Eintrittskarten erhalten sie bei KÖNIG+ auf der Kaiserstraße oder bei allen Orchestermitgliedern, sowie an der Abendkasse.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.